Als New Yorkerin liebe ich alles Fremde. Homogenität finde ich befremdlich. Schreiben hat mir das Mittel an die Hand gegeben, ein lebenslanges Ziel zu verwirklichen: mein bestes zu geben, um die Welt und fremde Kulturen kennenzulernen und zu verstehen, mitsamt all ihrer Seltsamkeiten.
Wenn meine berufliche Laufbahn ein Pass wäre, dann wären seine Seiten gefüllt mit Stempeln. Durch meine Arbeit bei einer Zeitschrift in Mexiko bekam ich die notwendige Qualifikation, um für eine Zeitschrift in Japan zu arbeiten. Das ebnete mir den Weg zu einer Zeitschrift in Äthiopien und ich fand meinen ersten Kunden in der Schweiz. Über mehrsprachige Wortspiele auf einem Reise-Chatboard kam ich dann als beratende Lektorin zur Weltbank und zu einer Nichtregierungsorganisation in Simbabwe. Und als ich gerade dabei war, nach Alaska zu gehen und stattdessen auf den Galapagos-Inseln landete, stellte mich ein neuer Freund in Chile einem Bolivianer vor, der mein hermano (Bruder) und Geschäftspartner wurde.
Bislang habe ich es auf der nördlichen Halbkugel bis nach Island und auf der südlichen bis nach Tierra del Fuego geschafft. Meine Reisen in westlicher und östlicher Richtung haben mich bis Madagaskar und Thailand geführt. Es gab im Laufe der Zeit einige Haarnadelkurven, unerwartete Umwege und viele spannende neue Begegnungen – und jede davon macht mich neugierig, wohin die Reise wohl als nächstes gehen wird.
Schauen wir mal, was wir zusammen erreichen können.




